Adventgemeinde Gießen
Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
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(Quelle: Adventistischer Pressedienst APD www.apd.info)

USA: Adventistischer Mathematik-Student erhält nationale Auszeichnung

USA: Adventistischer Mathematik-Student erhält nationale Auszeichnung

„Barry Goldwater Scholarship“
Vom US-Kongress 1986 zu Ehren von Senator Barry Goldwater eingesetzt, wird dieses Stipendium jährlich an die besten Studierenden in den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Ingenieurswesen und Mathematik vergeben. Die Stipendiaten erhalten 7.500 US-Dollar pro Jahr. In diesem Jahr wurden 211 Stipendien an Studierende aus einem Pool von 1.280 Nominierten vergeben. Die Kandidaten werden von ihrer Universität benannt. Jede Hochschule kann bis zu vier Studierende pro Jahr vorschlagen. Seit Beginn des Stipendiums hat die Andrews-Universität insgesamt 49 Bewerbungen eingereicht und dabei sieben Preisträger und vier Auszeichnungen erhalten.

Forschungsschwerpunkt
Mykhaylo Malakhovs Forschungsschwerpunkt ist das Seevogel-Ökologie-Team, eine interdisziplinäre Forschungsgruppe auf dem Campus der Andrews-Universität, die aus Mathematikern und Biologen besteht. Sein Projekt konzentriert sich auf die Untersuchung der Auswirkungen des Klimawandels auf Möwenpopulationen im Nordwesten des Pazifiks. Malakhovs Arbeit umfasst die Analyse eines mathematischen Modells um herauszufinden, wie Verhaltensänderungen bei den Möwen das langfristige Überleben und die Populations-Dynamik angesichts steigender Meeresoberflächentemperaturen beeinflussen.

Berufswusch: Professor
Zusätzlich zu seiner Arbeit mit dem Seevogel-Ökologie-Team ist Malakhov aktiv an weiteren Projekten beteiligt. Malakhov will in Mathematik promovieren und Professor werden. Wie er in seiner Goldwater-Stipendienbewerbung schrieb, ist es sein Traum, „Forschung zu betreiben, die die Kluft zwischen reiner und angewandter Mathematik überbrückt und unterrepräsentierte Gruppen in die mathematischen Wissenschaften auf Universitätsebene einbezieht“.

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Erster adventistischer Radiosender in den Niederländischen Antillen

Erster adventistischer Radiosender in den Niederländischen Antillen

„Die Kirche ist unverzichtbar im Leben vieler Menschen hier in Bonaire“, sagte der Regierungschef von Bonaire, Edison Rijna. Er gratulierte der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zu ihrem Beitrag für die Inselgemeinschaft. „Die geistlichen Botschaften, die von nun an über das adventistische Radioprogramm verbreitet werden sollen, werden einen positiven Einfluss speziell auf die christliche Gemeinschaft in Bonaire haben“, so Rijna.

Der neue Radiosender werde bald 24 Stunden am Tag lokale Programme senden, sagte Pastor Shurman Kook, Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten auf dem Gebiet der Niederländischen Antillen. Spenden dafür kamen von Kirchenmitgliedern, und Adventist World Radio (AWR) spendete die Sendetechnik für das neue Studio des Senders „Radio Atventista Boneiru 91.1 FM“. Es befindet sich auf dem Gelände der regionalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Kralendijk und wird von Pastoren und ehrenamtlichen Mitgliedern der Kirche betrieben.

Programm in der Landesprache
Radio Atventista Boneiru 91.1 FM sende in Papiamento, der Hauptsprache von Bonaire. Musik werde auch in Englisch, Spanisch und Niederländisch gespielt, so IAD-News. Sobald die Genehmigung des entsprechenden Aufsichtsgremiums vorliege, soll täglich 12 Stunden lang gesendet und das Programm am Abend wiederholt werden. Der Sender im Internet: den/live/bonaire/radio-atventista-boneiru-91-1-fm/

Vorgeschichte des Senders
Laut Präsident Shurman Kook habe die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten schon länger geplant, einen eigenen Radiosender zu betreiben. Der Erwerb einer Sendelizenz hätte jedoch ein Vermögen gekostet und die Sende-Frequenzen seien bereits belegt gewesen. Im Jahr 2016 habe sich jedoch unerwartet die Möglichkeit aufgetan, die Lizenz eines in Konkurs gegangenen Radiosenders in Bonaire zu erhalten. Bonaire hat eine Einwohnerzahl von rund 19.000 Menschen. Davon sind 414 getaufte Siebenten-Tags-Adventisten, die in drei Kirchengemeinden und einer Gruppe jeweils am Samstag (Sabbat), dem biblischen Ruhetag, ihren Gottesdienst feiern.

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Windsor: Adventist singt auf königlicher Hochzeit

Windsor: Adventist singt auf königlicher Hochzeit

Wie AT unter Berufung auf das Nachrichtenmagazin Time und die Musiklizenzfirma BMI berichtete, sei die weltbekannte Bluesballade „Stand by Me“ ursprünglich 1961 von dem US-amerikanischen Sänger und Songschreiber Ben E. King aufgeführt worden und der vierthäufigst aufgenommene Song des 20. Jahrhunderts.

Politische Botschaft
Obwohl das Lied bei Hochzeiten sehr beliebt ist, habe „Stand by Me“ auch eine politische Botschaft, die eng mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung verbunden ist, so AT. Dort wurde sie laut Time „als Aufruf zur Solidarität unter farbigen Menschen benutzt“. Meghan Markle selbst hat eine farbige Mutter und einen weißen Vater. Ihre Heirat mit Prinz Harry werde nach Angaben von AT weithin als Zeichen einer inklusiveren Zukunft für die britische Königsfamilie angesehen.

Adventisten in Großbritannien
In Großbritannien, mit rund 65 Millionen Einwohnern, feiern 37.519 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten in 288 Kirchen jeweils am Samstag den Gottesdienst.

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Erstmals über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Erstmals über 38 Millionen Bibeln verbreitet

Die meisten gedruckten Bibeln seien weiterhin in Brasilien verbreitet worden. 5,27 Millionen waren es 2017. In der aktuellen Statistik folgen China mit 3,93 Millionen und die USA mit 2,41 Millionen Ausgaben. Die Bibelgesellschaft in Indien verkaufte und verteilte 2,05 Millionen Bibeln. Auf den Philippinen waren es 1,37 Millionen. Rund 70 Prozent aller Bibeln weltweit kämen nach Schätzungen des Weltverbandes von den Bibelgesellschaften. Jede fünfte Bibel sei inzwischen ein digitaler Download. Die Gesamtzahl der verbreiteten Evangelien und Auswahlschriften variiere häufig, da viele dieser Publikationen zu speziellen Anlässen wie den Olympischen Spielen oder zu Fußball-Weltmeisterschaften erscheinen würden.

Besonders stark hätten sich die Bibelgesellschaften in Krisen- und Kriegsgebieten engagiert. So habe die Bibelgesellschaft im Südsudan seit Beginn der dortigen Konflikte im Dezember 2013 mehr als 250.000 Bibeln verteilt. Die Ukrainische Bibelgesellschaft gab laut Report 2017 rund 190 000.Bibeln, Neue Testamente und biblische Auswahlschriften an Flüchtlinge, Soldaten und Verwundete weiter. In Syrien, Jordanien, im Libanon und Irak seien seit 2011 mehr als 350.000 vollständige Bibeln verbreitet worden.

Mit der Bibel Lesen lernen
Bibelgesellschaften hätten 2017 darüber hinaus in 57 Staaten biblische Materialien für Leselernprogramme publiziert. Die Materialien gebe es in mehr als 50 Sprachen. Dadurch habe sich für über 100.000 Menschen die Chance ergeben, mit der Bibel Lesen zu lernen. Dafür seien 4,6 Millionen Hefte und Bücher gedruckt worden.

Der „Global Scripture Distribution Report“ berücksichtige ausschließlich die Zahlen von Verlagen und Organisationen, die dem Weltverband angehören. Der Weltverband der Bibelgesellschaften ist der internationale Zusammenschluss von 148 nationalen Bibelgesellschaften, zu denen auch die Deutsche Bibelgesellschaft gehört. Die Bibelgesellschaften sind in rund 200 Ländern aktiv.

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Menschenrechtsexperte: In Deutschland oft kein Asyl für Konvertiten vom Islam zum Christentum

Menschenrechtsexperte: In Deutschland oft kein Asyl für Konvertiten vom Islam zum Christentum

Dolmetscher besser überprüfen
Schirrmacher, der auch Stellvertretender Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz ist, forderte, dass das Bundesamt unparteiische Übersetzer in Anspruch nehmen müsse. Das BAMF baue seine Urteile oft auf den ungenügenden Übersetzungen von muslimischen Dolmetschern auf, wenn es prüfe, ob die Bekehrung echt gemeint sei oder nicht. Auch der Vorsitzende der römisch-katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hätten in ihrer Stellungnahme zu Übergriffen gegen Christen in Flüchtlingsunterkünften unter anderem angemahnt, die Dolmetscher besser zu überprüfen, die oft zu Lasten der Christen oder Konvertiten zum Christentum falsch übersetzen würden.

Der Schaden, den die Übersetzer gerade auch für christliche Asylsuchende anrichten könnten, sei laut Schirrmacher schwer abschätzbar. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Dolmetscher Aussagen von Christen aus mangelndem Wissen falsch übersetzten oder weil ihre eigene religiöse Sozialisation sie gegenüber christlichen Aussagen ablehnend gemacht habe oder direkt aus der Absicht heraus, Christen zu schaden.

Wie den wahren Glauben beurteilen?
Wie wollen Entscheider des BAMF die hochkomplizierte und hochsensible Frage, ob die Bekehrung zum Christentum vorgetäuscht ist oder nicht, mit schlechten und parteiischen Übersetzern beantworten?, fragt Thomas Schirrmacher. Sie sei doch schon in bestem Deutsch beider beteiligter Seiten schwer genug zu ermitteln. Neben den Übersetzern sei auch zu beklagen, dass sich bei den Entscheidern religiös meist völlig „unmusikalische“ Menschen anmaßten, den wahren Glauben eines Menschen anderer Sprache zu beurteilen, der äußerlich gesehen getauft ist, sich in einer Kirchengemeinde integriert hat und ein gutes Zeugnis seines Pfarrers ausgestellt bekam.

Natürlich dürfe und müsse das Bundesamt prüfen, ob die Asylgründe vorgeschoben sind. Aber letztlich sei es egal, ob ein Iraner oder ein Afghane den Islam nur zum Schein verlassen habe oder tatsächlich. „Einmal in den Iran heimgekehrt, gilt er so oder so als Apostat, der entweder offiziell verhaftet wird oder noch häufiger einfach verschwindet“, so der Menschenrechtsexperte.

Professur für Religionsfreiheit und Erforschung der Christenverfolgung
Die Freie Theologische Hochschule Gießen (FTH) hat einen „Stiftungslehrstuhl für Religionsfreiheit und die Erforschung der Christenverfolgung“ eingerichtet. Dazu wurde bereits im November letzten Jahres der württembergische evangelische Pfarrer sowie Religions- und Missionswissenschaftler Christof Sauer als Professor berufen. Es handelt sich um den ersten Lehrstuhl dieser Art an einer deutschen Hochschule. Sauer war zuvor Forschungsdirektor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit (IIRF). Er habilitierte sich 2013 mit einer Arbeit über „Martyrium und Mission“ an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Ziel des ausschließlich durch Spenden finanzierten Lehrstuhls ist laut FTH der Aufbau eines wissenschaftlichen Kompetenzzentrums zur Erforschung der Religionsfreiheit und der Christenverfolgung. Im Mittelpunkt stehe dabei die Erarbeitung von Studien zur Situation verfolgter Christen weltweit und über die Bedeutung von Religionsfreiheit als Grundrecht aller Menschen. Zum offiziellen Start des neuen Lehrstuhls reisten zu einem Festakt am 18. Mai Vertreter verschiedener Konfessionen und der Politik nach Gießen an.

Institut für Religionsfreiheit in Friedensau
Seit den 1990er Jahren gibt es an der Theologischen Hochschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg ein Institut für Religionsfreiheit. Dessen gegenwärtiger Leiter, der Jurist Dr. Harald Mueller, nahm zuletzt Stellung zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 17. April 2018 zur Kirchenmitgliedschaft als Einstellungsvoraussetzung für eine berufliche Tätigkeit in Kirche und Diakonie.

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Haiti: ADRA schließt Versorgungsprojekt erfolgreich ab

Haiti: ADRA schließt Versorgungsprojekt erfolgreich ab

Schäden auf Haiti
Der Hurrikan Matthew habe 2016 im Departement Grand'Anse auf Haiti schwere Schäden hinterlassen. Verluste an landwirtschaftlicher Fläche, Ernte, Werkzeugen sowie Häusern und Tieren seien zu beklagen gewesen. In verschiedenen Orten sei auch die Cholera ausgebrochen, schreibt ADRA Schweiz.

Hilfsprojekt Nahrungsmittelsicherheit und wirtschaftliche Erholung
Den begünstigten 425 Familien sind laut dem Hilfswerk Nahrungsmittelpakete übergeben worden, die das Überleben bis zur nächsten Ernte sicherten. Außerdem erhielten die Menschen Samen für Bohnen, Bananen, Kürbis und anderes lokales Gemüse, um ihre Gärten bewirtschaften zu können, sowie Gartenwerkzeuge. Jede Familie erhielt auch eine Ziege und jede zehnte Familie zusätzlich einen Ziegenbock, der allerdings allen für das Zuchtprogramm zur Verfügung stand. Das Projekt hatte einen Umfang von umgerechnet rund 207.000 Euro. Es wurde von ADRA Schweiz sowie der Glückskette finanziert und von ADRA Haiti umgesetzt.

ADRA
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA besteht aus einem weltweiten Netzwerk von rund 130 regionalen und nationalen Landesbüros. ADRA gewährt Hilfe unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung.

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Österreich: Adventisten wählen neue Kirchenleitung

Österreich: Adventisten wählen neue Kirchenleitung

Zur Person: Reinhard Schwab
Pastor Reinhard Schwab, der neugewählte Präsident der Adventisten in Österreich, hat eine Tischlerlehre und von 1997 bis 2002 die theologische Ausbildung am Seminar Schloss Bogenhofen abgeschlossen. Die zweijährige Zeit als Pastoralassistent verbrachte er bei den Adventisten in der Schweiz. Seit 2005 war Schwab für die adventistische Kirche in Österreich als Pastor und Abteilungsleiter für Kinder und Jugendliche tätig.

Delegiertenversammlung und „Unionskonferenz“
Die Delegiertenversammlung fand im Zeitraum von Donnerstag, 10. Mai bis Sonntag, 13. Mai statt. Eine öffentliche Filmvorführung am Freitagabend gab den Auftakt zum Höhepunkt der sogenannten „Unionskonferenz“ am Samstag, 12. Mai, zu der rund 2.300 Teilnehmende ins Austria Center Vienna kamen. Der Tag war geprägt vom Gottesdienst am Morgen sowie vielfältigen musikalischen Beiträgen, einer Podiumsdiskussion zu aktuellen Herausforderungen im Bereich Erziehung. Die Unionskonferenz endete mit einem geistlichen Konzert, das von Chor und Orchester des Seminars Schloss Bogenhofen, der größten Bildungseinrichtung der Kirche in Österreich, vorgetragen wurde.

„Intensive und fordernde Zeit“
Die alle fünf Jahre stattfindende Delegiertenversammlung sei dieses Mal für die Mitglieder des Nominierungsausschusses „eine besonders intensive und fordernde Zeit“ gewesen, die von Veränderungen geprägt gewesen sei, heißt es im Informationsschreiben der österreichischen Kirchenleitung der Adventisten an die Kirchgemeinden. Zeiten der Veränderung seien Zeiten der Umorientierung und würden auch neue Chancen in sich bergen, so das Informationsschreiben. Es sei nun wichtig, gemeinsam „für alle von Veränderungen betroffenen Personen und Gemeinden zu beten“.

Neben der Wahl der Verantwortungsträger wurde auf der Delegiertenversammlung eine ausführliche Diskussion zum Thema „Bildung und Erziehung“ geführt. Im Weiteren wurden fünf neue Kirchgemeinden anerkannt, die seit der letzten Delegiertenversammlung 2013 gegründet worden waren sowie eine aktualisierte Verfassung der Kirche angenommen.

„Miteinander“ sei das Motto für die nächsten fünf Jahre, in der die Kirchenleitung das Ziel habe, im engen Dialog mit den örtlichen Gemeinden diese in der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen und bei der Bewältigung von Herausforderungen zu begleiten, sagte Oliver Fichtberger, Generalsekretär der Adventisten in Österreich. Dies habe Vorrang vor überregionalen Projekten der Abteilungen, deren zukünftiger Arbeitsschwerpunkt ebenso auf der individuellen regionalen Unterstützung der Ortsgemeinden liege.

Adventisten in Österreich
Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich zählt über 4.200 Mitglieder. Sie feiern jeweils am Samstag, dem biblischen Ruhetag, in 55 Gemeinden und 9 Gruppen Gottesdienst. Die Kirche in Österreich unterhält einen Verlag, das Hilfswerk ADRA Österreich, ein eng mit dem europäischen Medienzentrum „Stimme der Hoffnung“ verbundenes Medienzentrum „Hope-Media“, dazu ein Bildungsnetzwerk bestehend aus fünf Privatschulen sowie dem Bildungszentrum Seminar Schloss Bogenhofen mit den Bereichen: Oberstufenrealgymnasium, Theologisches Seminar, Deutsch als Fremdsprache und Pädagogik.

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Galapagosinseln: Adventistisches Forschungszentrum geplant

Galapagosinseln: Adventistisches Forschungszentrum geplant

Das 741 Quadratmeter große Grundstück befindet sich auf Santa Cruz, der bevölkerungsreichsten Insel des Archipels. Das zu errichtende Gebäude soll das Zentrum, einige Verwaltungsräume für das Loma Linda Adventist College und den neuen Hauptsitz der örtlichen adventistischen Kirchengemeinde enthalten.

Verzögerungen durch Umweltauflagen
Flora und Fauna der Inseln gehören zum Weltnaturerbe der UNESCO. Daher unterliegen die vier bewohnten Inseln Santa Cruz, San Cristóbal, Isabela und Floreana strengen Umweltauflagen und Kontrollen. Für den Bau von Gebäuden gelten strenge Richtlinien. Pastor Geovanny Izquierdo, Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten in Ecuador, erklärte, dass deshalb erst jetzt - zwei Jahre nach Bekanntgabe des Projekts im Juli 2016 - begonnen werde. „Wir stehen immer noch vor der Herausforderung, alle Baumaterialien zusammenzubringen und die Bauzeit auf wenige Monate zu optimieren“, sagte er.

Touristen und Forscher
Laut ANN kommen täglich durchschnittlich 900 Touristen auf die Insel Santa Cruz, mindestens 15 Prozent davon zu wissenschaftlichen Forschungen in der Region. Das sei auch die Zielgruppe, die mit dem neu zu errichtenden Forschungszentrum angesprochen werden soll, so ANN. Die adventistische Präsenz auf den Galapagos-Inseln geht auf die Ankunft ausländischer Missionare im Jahr 1981 zurück.

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Christliche Kirchen im Nahen Osten brauchen Einheit

Christliche Kirchen im Nahen Osten brauchen Einheit

Der MECC hatte jahrelang keine Versammlungen abgehalten, in Bqennaya wurde ein Neuanfang gesetzt, wie die katholische Nachrichtenagentur AsiaNews berichtet. Der Ökumenismus sei von entscheidender Bedeutung für die Wirksamkeit des interreligiösen Dialogs und des christlichen Zeugnisses im Nahen Osten, unterstrich Prof. Bechealany, die an der römisch-katholischen Sankt-Joseph-Universität in Beirut lehrt.

Prof. George Sabra, der Präsident der kleinen kirchlichen Hochschule evangelischer Prägung Near East School of Theology, erinnerte daran, dass die Zahl der Christen im Nahen Osten in den letzten hundert Jahren drastisch zurückgegangen sei, vor allem auf Grund der Emigrationsbewegung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts seien 30 Prozent der Bewohner des Nahen Ostens Christen gewesen, heute seien es fünf Prozent. Sabra zitierte das 1994 erschienene Buch des französischen Historikers und Diplomaten Jean-Pierre Valognes „Vie et mort des Chretiens d’Orient“ (Leben und Tod der Christen des Orients). Valognes hatte den Christen des Orients trotz ihrer ungeheuren Leistungen – zunächst der Übermittlung des antiken Kulturerbes an die islamische Zivilisation, dann ab dem 19. Jahrhundert der Transfer der Errungenschaften der Moderne in den Nahen Osten – keine Zukunftschancen eingeräumt, weil Islamismus und arabischer Nationalismus keine Eigenständigkeit der orientalischen Christen akzeptieren wollten. Prof. Sabra hielt aber fest, dass es nicht so sehr auf die Zahlen ankomme, als vielmehr auf das entschlossene Zeugnis für das Evangelium.

Prof. P. Gaby Hachem, der an der Theologischen Fakultät der Maronitisch-Katholischen Heilig-Geist-Universität Kaslik lehrt, unterstrich seine Hoffnung auf den MECC als „Inkarnation des Prinzips der Synodalität und Inbegriff des ökumenischen Dialogs mit dem Islam“. Leider hätten in den letzten Jahren „Oberflächlichkeit und Verantwortungslosigkeit“ vorübergehend dazu geführt, dass sich der MECC in eine x-beliebige NGO gewandelt habe. Das dürfe der MECC aber nicht sein, es gehe vielmehr darum, gemeinsam darauf zu hören, „was der Heilige Geist den Kirchen sagt“. Der MECC brauche eine umfassende Vision, die über Fragen wie das gemeinsame Osterdatum hinausgehe.

Der (orthodoxe) frühere libanesische Kulturminister Tarek Mitri, Direktor des Fares-Instituts an der American University in Beirut, verwies darauf, dass man trotz der Präsenz von Muslim-Brüdern und rückwärtsgewandten Salafisten die „ungeheure Mehrheit“ der „normalen Muslime“ nicht übersehen dürfe, die sich von der Gewalttätigkeit der Islamisten distanzieren und für die aus der jahrhundertealten Tradition des Miteinanders mit den christlichen Nachbarn die „Annahme des Anderen“ kein Problem ist. Umso notwendiger sei es, dass die Mitgliedskirchen des Mittelöstlichen Kirchenrates die Rolle der orientalischen Christen seit dem Aufkommen des Islam fortsetzen, Vermittler von Kultur und Zivilisation zu sein. Zugleich müssten die Kirchen immer wieder auf den Aufbau moderner Staaten auf der Grundlage des gleichen Bürgerrechts für alle dringen. Keinesfalls sollten sich die Christen auf das „Spiel der Angst“ einlassen und diktatorische Regime als einzige Alternative zum Islamismus ansehen.

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Bibelstudienheft der Adventisten per App in 30 Sprachen zugänglich

Bibelstudienheft der Adventisten per App in 30 Sprachen zugänglich

Im ersten Teil des adventistischen Gottesdienstes, der sogenannten „Sabbatschule“, wird weltweit über ein biblisches Thema in Gruppen diskutiert, auf das sich die Gesprächsteilnehmenden während der Woche mithilfe des entsprechenden Abschnitts im Bibelstudienheft vorbereiten können.

Als Jared Martin 2016 in Skandinavien in einem adventistischen Internat wohnte, habe er keinen Zugang zu einer gedruckten Ausgabe eines Bibelstudienhefts auf Englisch gehabt, so AR. Mit den damals bestehenden Apps zum Bibelstudienheft habe es Probleme gegeben. Dieses Erlebnis und der Kontakt mit Vitaliy Lim, einem Softwareentwickler aus Kanada und Chefentwickler einer neuen, quelloffenen „Sabbatschul-App“ für Apple und Android, seien ausschlaggebend für die Entwicklung der jetzigen App gewesen.

„Die gedruckten Bibelstudienhefte sind großartig, aber es ist 2018 und wir glauben, dass die Bibelstudienanleitungen überall, jederzeit und in so vielen Sprachen wie möglich verfügbar sein sollten“, sagte Jared Martin. Der Vorteil einer App bestehe auch darin, dass sie kostenlos sei und nicht verloren gehen könne.

Das Bibelstudienmaterial der App ist derzeit in 30 Sprachen verfügbar, darunter auch auf Deutsch. Die App von Adventech ist über Google Play und den Apple App Store erhältlich. Eine Web-Version der App ist ebenfalls verfügbar:

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